im August 2010 | This page in English |
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| -- jd -- | Folgemonat |
...mit Beginn und Ende der astronomischen Dämmerung für 52°31'30" Nord und 13°18'45" Ost bei 3m über NN (StarryNight 2.0)
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1.: 01:19
11.: 02:04
21.: 02:37
31.: 03:05 (MEZ) | |
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1.: 04:28
11.: 04:44
21.: 05:01
31.: 05:17 (MEZ) | |
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1.: 19:57
11.: 19:39
21.: 19:18
31.: 18:56 (MEZ) | |
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1.: 23:01
11.: 22:16
21.: 21:39
31.: 21:06 (MEZ) |
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| 3.: 5:59 |
| 10.: 4:08 |
| 16.: 19:14 |
| 24.: 18:05 (MEZ)
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Illustrationen: StarryNight 2.0 & -- jd --
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Der Berliner Sternenhimmel am 15.8. um 0 Uhr MEZ mit Perseïden, Kappa-Cygniden und Cepheïden
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Zu Beginn des Monats treten noch die Delta-Aquariden und die Alpha-Capricorniden auf, die ihre Maxima Ende Juli hatten. Die Delta-Aquariden sind dabei bis zum 19. August aktiv, die Alpha-Capricorniden bis zum 15. August.
In der Nacht vom 12. auf den 13. August haben dann gleich zwei Sternschnuppen- ströme ihr Maximum. An erster Stelle sind dabei die Perseïden zu nennen, die wie gesagt zum Zeitpunkt des Maximums bis zu hundert Meteore am Himmel produzieren können. Sie treten allgemein vermehrt vom 10. bis zum 14. August auf. Die Leuchterscheinungen haben eine Geschwindigkeit von 60 km/s und sind damit vergleichsweise schnell. Der Radiant bzw. der Ursprung der Meteore scheint im Sternbild des Perseus zu liegen, woher die Perseïden ihren Namen haben. Ein anderer Name des Sternschnuppen- stroms sind "die Tränen des Laurentius". Diesen Namen trägt er deshalb, weil früher das Maximum um den 10. August stattfand, was gleichzeitig der Jahrestag des Heiligen Laurentius bzw. Lorenz ist. Dieser wurde am 10. August von den Römern auf einem Rost verbrannt.
Der zweite Sternenschnuppen- strom, der um Mitternacht des 12. August in diesem Jahr sein Maximum hat, sind die Kappa-Cygniden. Sie sind mit maximal fünf Meteoren pro Stunde wesentlich schwächer. Sie unterscheiden sich von den Perseïden in der Geschwindigkeit, denn mit 25 km/s sind die Meteore deutlich langsamer. Vom 3. bis zum 25. August kann man noch die ein oder andere Sternschnuppe dieses Stroms beobachten. Dieses Jahr ist für die Beobachtung der Perseïden und Kappa-Cygniden fast ideal, denn der Mond hat am 10. August seine Neumondphase, so dass wenig bis garkein Mondlicht die Meteore stört.
Am 17. August steht der Mond einen Tag nach dem 1. Viertel, so dass auch zu dieser Zeit noch kaum störendes Mondlicht auftritt, wenn die Cepheïden ihr Maximum haben. Zum Maximum treten etwa zehn Meteore pro Stunde auf, die ähnlich langsam wie die Kappa-Cygniden sind.
Zum 24. des Monats hin erreicht der Mond seine Vollmondphase, so dass dann das helle Mondlicht etwaige Meteore verschlucken kann. Vom 25. August bis zum 5. September treten die so gehandicapten Alpha-Aurigiden auf, die zu ihrem Maximum bis zu zehn Sternschnuppen produzieren können.
Alle Daten sind dem Kosmos-Himmelsjahr 2010 entnommen. Der Meteor Shower Calendar von Gary Kronk listet für August neben den Perseïden und den Kappa-Cygniden noch die Nördlichen und Südlichen Iota-Aquariden, die Alpha-Capricorniden und die Delta-Aquariden auf. Etwaige Cepheïden sind in diesem Kalender nicht verzeichnet. Wenn sich also im August eine klare Nacht ereignet, so kann man an einem etwas dunkleren Ort sich selbst ein Bild davon machen, welche Sternschnuppen in diesem Monat zu sehen sind.
Mit heutigen Digitalkameras kann man zumindest vom Mond schon fast Bilder aufnehmen, die denen mit einem kleinen Teleskop und analoger Spiegelreflexkamera nahekommen. Die folgenden Aufnahmen wurden alle mit einer Canon Powershot SX210 im Juli 2010 aufgenommen:
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Alle Bilder wurden mit Aufnahmeautomatik bei vollem optischen Zoom (14x) und einem variablen Anteil digitalen Zooms aufgenommen. Das erste Bild ist vom 19. Juli um ca. 22 Uhr (MESZ, sieben Tage vor Vollmond), das zweite vom 21. Juli um ca. 22 Uhr (MESZ, fünf Tage vor Vollmond), das dritte vom 29. Juli um ca. 4 Uhr (MESZ, drei Tage nach Vollmond) und das vierte vom 31. Juli um ca. 3 Uhr (MESZ, fünf Tage nach Vollmond). Das erste Bild hat als Aufnahmeparameter 1/160tel Sekunde bei ISO800 und f5.8, das zweite Bild 1/200tel Sekunde bei ISO800 und f5.9, das dritte Bild 1/250tel Sekunde bei ISO320 und f5.9 und das vierte Bild 1/200tel Sekunde bei ISO800 und f5.9. Alle Bilder wurden verkleinert, ausgeschnitten und mittels Gradiationskurve in den hellen Anteilen abgedunkelt.
Alle Bilder zeigen am Terminator einige Details, die jedoch mit denen durch ein echtes Teleskop noch nicht ganz mithalten können. Interessant wird es, in der folgenden Zeit Aufnahmen vom Mond mit extremeren Phasen und bei vollständig manueller Einstellung der Aufnahmeparamter zu machen...
erstellt: 2010-01-22 Template
letzte Änderungen: 2010-01-22 fertig
letzte Änderungen: 2010-08-05 Julimond
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