im Juni 2011 | This page in English |
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Norden oben Osten links Westen rechts Süden unten gültig für: 1.6. 23 Uhr MEZ 15.6. 22 Uhr MEZ 30.6. 21 Uhr MEZ rote Linie: Himmelsäquator grüne Linie: Ekliptik |
...mit Beginn und Ende der astronomischen Dämmerung für 52°31'30" Nord und 13°18'45" Ost bei 3m über NN, 10°C und 1000mB (StarryNight 2.0)
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1.: 00:00
11.: 00:00
21.: 00:00
1.7.: 00:00 (MEZ) | |
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1.: 03:52
11.: 03:46
21.: 03:45
1.7.: 03:50 (MEZ) | |
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1.: 20:17
11.: 20:26
21.: 20:31
1.7.: 20:30 (MEZ) | |
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1.: 00:00
11.: 00:00
21.: 00:00
1.7.: 00:00 (MEZ) |
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| 1.: 22:03 |
| 9.: 3:11 |
| 15.: 21:14 |
| 23.: 12:48 (MEZ) |
Perigäum (Mond in Erdnähe, Abstand Erde-Mond 367000km) 12.: 3:00 (MEZ)
Apogäum (Mond in Erdferne, Abstand Erde-Mond 404000km) 24.: 5:00 (MEZ)
Illustrationen: StarryNight 2.0 & -- jd --
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Der Berliner Sternenhimmel am 15.6. um 0 Uhr MEZ und die Juni-Lyriden, Libriden, Corviden u.a.
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Anfang des Monat erscheinen die tau-Herkuliden mit ihrem Maximum am 3. Juni. Sie treten schon im Mai auf und sind bis Mitte Juni zu sehen. (Der Meteorschauer- kalender von Gary Kronk gibt als Datum des Maximums die Nacht vom 9. zum 10. Juni an.) Da sie nahe Neumond erscheinen, werden sie zumindest vom Mondlicht nicht überstrahlt.
In der Nacht zwischen den 8. und 9. Juni folgen die Libriden, die ihren Radiant nahe dem Horizont im Sternbild der Waage haben. Sie treten damit ziemlich genau zum Mond im ersten Viertel auf, der zu Mitternacht schon untergegangen sein sollte. (In dem bereits erwähnten Meteorschauer- kalender von Gary Kronk sind für Juni keine Libriden verzeichnet, sie sind stattdessen im April zu finden.)
Nahe Vollmond erfolgt das zweite Maximum der Scorpius-Sagittariden am 14. Juni. Da sie zudem relativ horizontnah auftreten, wird von ihnen nicht viel zu sehen sein. Sie sind mit 26km/s relativ langsam und hatten ihr erstes Maximum im Mai.
Ebenfalls nahe Vollmond erscheinen die Juni-Lyriden, die ihren Ausstrahlungspunkt in der Leier haben. Ihr Maximum tritt in der Nacht vom 15. auf den 16. Juni ein. Dann sind etwa 8 Meteore pro Stunde zu sehen. Trotz dieser geringen Zahl ist dies noch der stärkste Sternenschnuppen- strom im Juni.
Am 27. Juni steht der Mond vier Tage nach dem letzten Drittel und geht nach Mitternacht auf. An diesem Tag haben die horizontnahen Corviden ihr Maximum. Einen Tag später haben die zenitnahen Juni-Draconiden ihr Maximum. Beide Sternenschnuppen- ströme sind vergleichsweise schwach.
Sollten die genannten Nächte klar sein, könnte es trotz allem interessant sein, im Juni nach der einen oder anderen Sternenschnuppe Ausschau zu halten, wenn auch vielleicht nicht mitten in der Stadt, sondern eher in einem der dunkleren Randbezirke und zu einer Zeit um Mitternacht.
Am 15. Juni kommt es zu einer totalen Mondfinsternis, die von Berlin aus in ihrer totalen Phase sichtbar ist:
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Der Mond geht an diesem Tag um 20 Uhr 25 MEZ (21 Uhr 25 MESZ) auf und ist zu dieser Zeit schon vollständig im Erdschatten. Die Mitte der Finsternis ist um 21 Uhr 13 MEZ (22 Uhr 13 MESZ) erreicht. Der Mond wandert in dieser Zeit weiter in den Abendhimmel hinein. Die totale Phase endet um 22 Uhr 3 MEZ (23 Uhr 3 MESZ), wenn der Mond etwa 8,5 Grad oberhalb des Horizonts steht. Um 23 Uhr 3 MEZ (0 Uhr 3 MESZ am 16. Juni) ist der Mond vollständig aus dem Kernschatten der Erde ausgetreten, er ist dann nur noch für den Fotoapparat dunkler. Am 16. Juni um 0 Uhr 2 MEZ (1 Uhr 2 MESZ) ist der Mond auch aus dem Halbschatten der Erde ausgetreten, die Finsternis ist damit beendet.
Das obige Bild von der Mondfinsternis verweist auf eine Animation als mittel GZip komprimiertes Quicktime-Movie (356kB) des sichtbaren Teils der Mondfinsternis in 3-Minuten-Schritten, erstellt mit StarryNight 2.0.
erstellt: 2010-11-17 Template & Ereignisse
letzte Änderungen: 2010-11-17 fertig
letzte Änderungen: 2011-03-24 neue Sternenkarte
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