Die Kinowelt, gesehen von jd




BESSON - Das fuenfte Element

   
titel The fifth Element
andere(r) titel Das fuenfte Element
regie Luc Besson
land Frankr./USA
jahr 1997
laenge 126min
  Farbe
genre SciFi Action Komoedie
musik Eric Serra, Gaetano Donizetti
darsteller Bruce Willis, Gary Oldman, Ian Holm, Chris Tucker, Milla Jovovitch, Tricky

 
gesehen als  Das fuenfte Element
gesehen auf Leinwand (Film-Palast)
gesehen am 1997-10-01
 
eindruck ++
 
kommentar  "Das fuenfte Element" war fuer mich Film des Jahres 1997. Es ist schwer zu erklaeren warum. Vielleicht, weil er so unglaublich schraeg, spielerisch und frech daherkommt, hat er doch den Schneid, "Indiana Jones" mit "Blade Runner", "Species", "Stirb langsam", "Stirb langsam 2", "Stirb langsam 2 1/2"... und dem "Anhalter durch die Galaxis" zu kreuzen, um das "Sternenschiff Titanic" vorwegzunehmen... vielleicht aber auch nur, weil ich '97 noch nicht so viele Filme gesehen habe.

Der Film beginnt mit einer typischen "Indianer Jones"-Szenerie, bei der eine Gruppe von Wissenschaftlern einen alten Tempel in der Wueste erforschen, und schon hier beginnt das erste Verwirrspiel um den Sinn und die Rollen, die die einzelnen Charaktere spielen. Das Ganze kulminiert in dem Besuch von Ausserirdischen, die sich scheinbar wie selbstverstaendlich auf der Erde eingefunden haben und geradewegs im besagten Tempel ein Artefakt einfordern, das sie braeuchten. Es folgt ein Schnitt, wie er nur von "2001" inspiriert sein kann, um die Vergangenheit mit der Zukunft zu verknuepfen, und ploetzlich ist man in der irren Welt des Flugtaxifuehrers Corben Dallas alias Bruce Willis, der im Kampf fuer das Gute wie immer am Rande des Abgrunds einiges einzustecken hat. Dabei wird die Rolle so witzig in ihrem Stereotyp ueberspannt, so dass spaetestens hier die Grusel- und Schockeffekte nicht mehr ernst genommen werden koennen und das entspannte Popkornkino beginnt.



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 -- jd --