Die Kinowelt, gesehen von jd




CHABROL - Blume des Boesen

   
titel La fleur du mal
andere(r) titel Die Blume des Boesen
regie Claude Chabrol
land Frankr.
jahr 2002
laenge 104min
  Farbe
genre Drama

 
gesehen als  La fleur du mal (OmU)
gesehen auf Leinwand (CinemaParis)
gesehen am 2003-07-28*
inhalt In einer gutbuergerlichen franzoesischen Familie wiederholt sich die Geschichte, nachdem der Filius aus Amerika zurueckkehrt, die Liebe zwischen Cousin und Cousine entbrennt und jemand dafuer sterben muss...
 
eindruck --
 
kommentar Ich gehe normalerweise nie in oder aus einen Film, um dann zu sagen, wie schlecht der Film sei. Aber bei diesem Film tat es wirklich weh, Cousin und Cousine sich minutenlang und wiederholt an den Lippen nagen zu sehen, schlecht gefakte Nachtszenen zur Kenntnis zu nehmen, die quaelend langgezogenen Dialoge zu verfolgen und zum Schluss etwas konsterniert der Familie beim Feiern zuzusehen, als ob sie selbst darueber froh und vor allem erleichtert sind, dass dieser Film zuende ist. Mit extremer Holzhammersubtilitaet faehrt der Boesewicht als einziger das auslaendische Auto (und fuer die deutsch-franzoesische Freundschaft mal kein deutsches), trinkt Whiskey statt Wein und stellt als groesste Schweinerei als verheirateter Mann im Land der Liebe Frauen nach, weshalb natuerlich unklar ist, ob Cousin und Cousine ueberhaupt Cousin und Cousine sind. Fuer diese Unsicherheit muss er bestraft werden, und so reicht ein Schlag mit der Lampe, um das Biest von der bedraengten, aber body-building-gestaehlten Schoenen ins Jenseits zu befoerdern. Tscha, weniger Fitness-Studio, und da waere ein Mord weniger passiert. Aber so hat die Tante ihre Chance, endlich ihre Seelenruhe vor den Stimmen aus der Vergangenheit zu finden, und das hat doch was.


340 eintraege insgesamt (+++ ++ + o - --)kommentar?




 -- jd --