Die Kinowelt, gesehen von jd




HOSODA - Summer Wars

   
titel Summer Wars
regie Mamoru Hosoda
land Japan
jahr 2009
laenge 114min
  Farbe
genre SciFi Anime

 
gesehen als  Summer Wars (OmU)
zitat In diesem Sommer uebernimmt das Internet die Welt, und diese Familie schlaegt zurueck.
gesehen auf Grossleinwand (fkh-Babylon)
gesehen am 2010-08-11
filmleitseite http://www.summerwars.de
inhalt OZ ist die virtuelle Welt, in der in naher Zukunft die Menschen viele Dinge ihrer realen Welt unternehmen, doch die virtuelle Welt wird von einer A.I. uebernommen, die damit nichts Gutes anstellt...
 
eindruck -
 
kommentar  Der Film muss etwas fuer Freaks sein, denn die vielleicht fuenfzig Zuschauer am Premierentag, die da ins Kino gegangen sind, waren offensichtlich fast ausschliesslich Freaks. (Irgendjemand hatte sogar das Wort "Freak" auf seinem T-Shirt. Faszinierend: eine Besucherin war verdammt gut nach Rei Ayanami gestylt, sehr huebsch, es haben eigentlich nur rote Kontaktlinsen gefehlt.) Ich war der vielleicht zweit- oder drittaelteste unter den Besuchern, und vielleicht war ich fuer den Film schon etwas zu alt. Ich hatte mich von der positiven Kritik im Radio dazu verleiten lassen, in den Film zu gehen.

"Summer Wars" erzaehlt die Geschichte des Schuelers Kenji, dem fast-Mathe-Olympiade-Teilnehmer, der mit der Mitschuelerin Natsuki zum Familienfest zum 90. Geburtstag der Grossmutter in ein hochherrschaftliches Anwesen bei Nagano mitreisen darf. Natsuki stellt dabei Kenji der Grossmutter als ihren festen Freund vor, den sie gegebenenfalls heiraten moechte.
In der ersten Nacht in dem Anwesen erhaelt Kenji eine Nachricht mit einem Zahlencode, den er auch tatsaechlich entraetseln kann. Am naechsten Morgen dann ist die virtuellen Welt von OZ ploetzlich von einer unbekannten Identitaet uebernommen worden und Kenji wird als Hacker in den Nachrichten praesentiert. Einer der Verwandten in der Familie nimmt Kenji fest und will ihn in die Stadt transportieren, doch durch einen Stau, ausgeloest durch die Verwirrungen in OZ, kommt er nicht weit. Es stellt sich heraus, dass der eigentliche Uebeltaeter eine A.I. namens LOVE MACHINE ist, die zufaellig von dem Lieblingsonkel Natsukis entwickelt wurde und die vom (boesen) amerikanischen Militaer auf die virtuelle Welt losgelassen wurde. Die A.I. uebernimmt in Windeseile Millionen von Avatare und richtet mit diesen auch in der realen Welt immer mehr Schaden an.
Die gesamte Familie der Grossmutter beginnt einen Kampf gegen die A.I., die jedoch zuerst uebermaechtig erscheint. Die A.I. uebernimmt eine ausser Kontrolle geratene Raumsonde und steuert sie direkt auf das Anwesen bei Nagano zu.

Vielleicht habe ich schon zuviele Animes dieser Art gesehen, so dass ich staendig Zitate in der Handlung wahrgenommen habe, sei es One Piece, Yu-Gi-Oh, Sailormoon oder Pokemon. Was mich aber am meisten an dem Film gestoert hat, ist die unterschwellige Botschaft, dass am japanischen Wesen die Welt genesen soll. Und das anhand eines relativ unrealistischen Plots. Die Realitaet sieht leider oder gluecklicherweise anders aus.


340 eintraege insgesamt (+++ ++ + o - --)kommentar?




 -- jd --