Sonnenuhren in
Berlin und Umgebung

Sonnenuhren im Südwesten Berlins


Sonnenuhr im Volkspark Wilmersdorf

Sonnenuhr am Volkspark Wilmersdorf, Berlin-Wilmersdorf, Herbst 1996

Die obige Sonnenuhr steht in der Nähe der Bushaltestelle "Am Volkspark" bzw. an der Straße "Am Volkspark" und "Blissestraße". Das obige 400x480 120kB GIF89, verweist auf ein 1000x600 94kB JPEG eines anderen Fotos, auf dem eine Seitenansicht vom Westen auf die Sonnenuhr zu sehen ist. Aufgenommen wurden die Fotografien mit einer Minox 35ML.

Die Seitenansicht der Uhr zeigt auch die Spruchtafel am Sockel, auf der steht:

Sie sagt nich tick, sie sagt nich tack,
hat keene Jlocke, hat keenen Schlag.
Wenn die Sonne scheint, denn jeht se,
und wenn's rejnet, denn steht se.


In dunkler Nacht...

Sonnenuhr an der Garage von Schwanenwerder Nr.1
Schwanenwerder ist eine Halbinsel im Wannsee, die vom S-Bahnhof Nikolassee aus am anderen Ende des Wannseebadwegs liegt. Die private Sonnenuhr an der Garage des Hauses Nr. 1 auf Schwanenwerder in Berlin-Zehlendorf war für mehr als zweieinhalb Jahre die Titeluhr der Sonnenuhrenseite. Die Aufschrift auf der Uhr ist trotz der "Degradierung" zu einer Uhr unter vielen weiterhin Motto der Sonnenuhrseiten: "Ich zähle nur die heiteren Stunden". Das Gebäude gehört einem ehemaligen Polizeipräsidenten von Berlin. Die Aufnahme ist vom 27. März 1996 um 23 Uhr (MEZ) während einer Kometenjagd, aufgenommen mit einer Pentax Z-20. Das Bild verweist auf eine Tagesaufnahme (136kB), die mehr als vier Jahre später mit einer Pentax MZ-5 entstanden ist.


Collage/Imagemap Pfaueninsel

Collage zur Sonnenuhr auf der Pfaueninsel, Berlin-Zehlendorf, Winter 1996/97

Beim Blättern in einem Buch über Schlösser und Burgen von Berlin und Brandenburg war auch ein Bild des Schlosses auf der Pfaueninsel abgebildet, auf dem ganz winzig etwas zu erkennen war, das wie eine Sonnenuhr aussah. Die in der obigen Collage enthaltenen Bilder sind vom 12. Januar 1997. Auf dem Wannsee und der Havel lagen etwa 25cm Eis, einladend zu einer Wanderung um die Pfaueninsel. Alle Aufnahmen dieser Wanderung sind mit einer Pentax MZ-5 (z.T. mit einem Pentax 35-80mm und Pentax 70-200mm Objektiv) entstanden:


Sonnenuhr am Haus Münchner Straße 3

Vormittagssonnenuhr am Giebel des Hauses Münchner Straße 3, Berlin-Schöneberg, Frühling 1999

Der Fund der Sonnenuhr am Giebel des Hauses in der Münchner Straße 3 ist wie einige andere auch dem Zufall zu verdanken. Um vom Bayrischen Platz zum Viktoria-Luise-Platz überirdisch zu Fuß zu gelangen ist die Münchner Straße die Hauptverbindungsstrecke, sofern man erst einmal das Straßengewirr um den Bayrischen Platz verlassen hat. Unterirdisch ist dies dagegen einfach mit der Linie 4 Richtung Nollendorfplatz zu erreichen.

Das Haus mit der Sonnenuhr am Giebel liegt in der Nähe des Viktoria-Luise-Platz (114kB JPEG), dessen Häuser zum Teil den 2. Weltkrieg gut überstanden haben. Das Haus in der Münchner Straße 3 ist allerdings ein modernerer Bau. Die Sonnenuhr ist eine Vormittagssonnenuhr mit Jahreszeitskala. Das obige Foto zeigt das komplette Haus am frühen Nachmittag. Es verweist auf ein JPEG (103kB) eines Fotos am späten Vormittag im Mai 1999, das die Sonnenuhr im Detail zeigt.


Fotos mit Minox 35ML (80kB) und Olympus E100-RS

Sonnenuhr am Rathaus Lankwitz, Berlin-Steglitz, Sommer 2001

Auch in Berlin gibt es entlegende Gebiete, bei denen es schwer ist, eine Sonnenuhr dann zu erreichen, wenn die Sonne auf sie scheint. Beim ersten Besuch der obigen Sonnenuhr war es 16 Uhr 30 gewesen, und zu dieser Zeit im Sommer 1999 hatte das Ziffernblatt schon im Schatten gelegen.

Das obige Foto (gemacht auf analogem Weg mit einer Minox 35ML) zeigt die Sonnenuhr zwei Jahre später etwa um 14 Uhr MESZ im Sonnenschein. Prinzipiell ist die Sonnenuhr gut zu erreichen, denn sie steht im Park neben dem Rathaus Lankwitz und damit auch in unmittelbarer Nähe des S-Bahnhofs Lankwitz and der Leonorenstraße. Als Ursprungszeit wird im Katalog zu Sonnenuhren für Deutschland und Schweiz das 20. Jahrhundert angegeben, womit ggf. wiederum die 30er Jahre gemeint sein könnten.

Die Sonnenuhr zeigt die wahre Ortszeit, und in der Nahansicht der Sonnenuhr (132kB) ist die Aufschrift "Die Sonnenuhr zählt die heitren Stunden nur" zu lesen. Die Grafitti auf der Sonnenuhr wurden aus dem digitalen Foto (gemacht mit einer Olympus E100-RS) elektronisch halbwegs entfernt. - Eine andere Sonnenuhr in der Trippsteinstraße in Steglitz, die im Sonnenuhren-Katalog (in der Ausgabe von 1994) gleich auf die Lankwitzer Sonnenuhr folgt, ist im Sommer 2001 nicht mehr vorhanden gewesen. Nur noch ein vager Umriß deutete an, daß tatsächlich einmal eine Sonnenuhr etwa zwei Kilometer südlich des Rathaus Lankwitz existiert hatte.


Fotos mittels Olympus E-100RS

Sonnenuhr an der Riesengebirgs-Oberschule, Berlin-Schöneberg, Winter 2001/2002

Die obige Sonnenuhr war erstmals als WFS Bild der Woche 05/01 gezeigt, zu dieser Zeit allerdings noch als herkömmlicher Scan eines Abzugs und ganz knapp außer Funktion. Das Problem der Sonnenuhr ist, daß sie im Sommer halbwegs von einem Baum rechts verdeckt wird, während sie im Winter nur jeweils für eine kurze Zeit am Vormittag die lokale Zeit anzeigt, bevor von links die Schatten von anderen Bäumen die Uhr zur Wirkungslosigkeit verbannen.

Das obige Bild vom Februar 2002 dagegen ist digital bei einer der wenigen Gelegenheiten entstanden, bei denen die Sonnenuhr an der Sporthalle der Riesengebirgs-Oberschule in Berlin-Schöneberg tatsächlich in Funktion ist. Die Sonnenuhr ist eine Metallarbeit mit zwei verschieden legierten Kupferarten, bei der Uhrzeiger, Sonne, die römischen Ziffern und das Spruchband "SOL ME VOS UMBRA REGIT" aus glänzendem und ein Hahn und eine Fledermaus aus oxidiertem Kupfer bestehen. Die Uhr ist aus den 70er/80er Jahren und Werk des Berliner Künstlers Bernd Blank, der unter anderem auch die Sonnenuhr vor dem Planetarium der Wilhelm-Foerster-Sternwarte gebaut hatte.

Die Riesengebirgs-Oberschule ist eine integrierte Haupt- und Realschule, deren Hauptgebäude aus dem Jahr 1900 stammte. Das obige Bild verweist auf eine Rückansicht des eigentlichen Schulgebäudes, bei der die gewaltige Aula mit ihrer Fensterrosette zu sehen ist.


Die folgende Sonnenuhr ist in der weiteren Umgebung des Kudamms auf Höhe des Adenauer Platzes zu finden. Dazu muß man vom Adenauer Platz die Brandenburger Straße hinuntergehen und dann die Ravensberger Straße bis fast zu ihrer Einmündung in die Eisenzahnstraße abgehen:

Sonnenuhr in der Ravensberger Str., Foto (56kB)

Sonnenuhr an der Ravensberger Straße, Berlin-Wilmersdorf, Frühling 2004

Die Sonnenuhr ist im Katalog der Sonnenuhren in Deutschland und der Schweiz von 1994 verzeichnet als zylindrisch und kugelförmig mit freier Form, mit römischen Ziffern und einem Polstab als Schattenweiser. Besonderheit der Sonnenuhr ist ihr guter Zustand: Trotz freier Zugänglichkeit in einem Wohngebiet weist die Uhr keine Schäden auf. Das obige Bild verweist auf eine Totale (164kB 768x1024 JPEG) von der Sonnenuhr vom März 2004.


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