Sonnenuhren in
Berlin und Umgebung

Die Blumenuhr am Weißen See


Die Blumenuhr am Weißen See, Berlin-Weißensee, Frühling 1998

Der Weiße See in Berlin liegt im Nordosten der Stadt und ist für einen ganzen, 1920 eingemeindeten Bezirk namensgebend. Um den Weißen See herum, dessen Wasser tatsächlich etwas milchig faulig ist, liegt eine kleine Grünanlage mit Bootsverleih und Freibad.

In DDR-Zeiten und auch in der neueren Zeit findet nahe des Sees am letzten Wochenende im August das Weißenseer Blumenfest statt. So wurde in den 80er Jahren auch die Blumenuhr am Weißen See hergerichtet, eine etwa zehn Meter durchmessende Sonnenuhr mit halbkreisförmigen Ziffernblatt. Die Uhrenfläche ist ein wenig zum Westen hin geneigt. Am See führte die Klement-Gottwald-Allee mit ihren Straßenbahnlinien vorbei. Auf dem folgenden Foto ist im Hintergrund eine Fontäne zu sehen, die jeweils im Frühling von Froschmännern der Feuerwehr aus dem See gehoben werden muß und im Herbst versenkt wird.

Die Blumenuhr am Weißen See, Berlin-Weißensee, Anfang der 80er Jahre, Foto: D. Andree

Zumindest seit 1998 liegt der Weiße See an der Berliner Allee und ist mit den Straßenbahnlinien 2, 3, 4, 13, 23 und 24 erreichbar. Die Klement-Gottwald-Allee ist wie die DDR mehr oder weniger Geschichte. Das Foto vom Frühling 1998 wurde mit einer Minox 35ML am 25. April 1998 gemacht. Die Fontäne war ab Mai wieder im Betrieb. Im September war auch die Uhr wieder installiert...

Die Blumenuhr am Weißen See, Spätsommer 1998

Das obige Foto ist vom ersten Wochenende im September 1998, an dem der Zeiger der Uhr noch vorhanden war. Das untere Foto zeigt das "Ziffernblatt" der Blumenuhr im ersten Schnee von 1998 - ohne Zeiger. Beide Bilder wurden mit einer Pentax MZ-5 aufgenommen.

Die Blumenuhr am Weißen See, Spätherbst 1998

Ein Foto gemacht und bereitgestellt von Reinhard Seidel zeigt die Blumenuhr im Frühling 2008 (436kB 800x600 JPEG) ohne Gnonom und Blumen.


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